Der Malraum ist ein wöchentliches Angebot in Hamburger Erstaufnahmen. Er richtet sich an geflüchtete Kinder und schafft einen sicheren, stabilen Rahmen, in dem sie sich durch Malen ausdrücken können – frei von Bewertung, Anleitung oder Interpretation. Was sie malen, bestimmen sie selbst: schöne wie auch schmerzhafte Erinnerungen, Sehnsüchte, Fantasien.
Die Mitarbeiter:innen kommentieren die Bilder nicht, geben keine Tipps und stellen keine Fragen zum Motiv. Die Haltung ist geprägt von Respekt, Zurückhaltung und Präsenz. So entsteht ein Raum, in dem jedes Kind ernst genommen wird – mit seiner Geschichte, seiner Perspektive, seinem Tempo.





