
Seit zehn Jahren schafft die Stadtinsel mit dem Malraum einen geschützten Raum für geflüchtete Kinder – mitten in Hamburger Erstaufnahmen. Hier können sie durch freies Malen ausdrücken, was sie bewegt: schöne wie schmerzhafte Erinnerungen, Wünsche, Ängste oder Fantasien. Ohne Worte. Ohne Bewertung. Ohne Druck.
Der Malraum ist keine Therapie – aber wirkt oft ähnlich heilsam. Kinder erleben hier Selbstwirksamkeit, Resonanz und Geborgenheit. Woche für Woche. Mit verlässlichen Bezugspersonen. In einem Raum, der ihnen gehört.
Kinder spüren: Ich darf sein, wie ich bin.
Der Malraum wird zum sicheren Ort inmitten von Unsicherheit.
Malen macht Erlebtes sichtbar und verarbeitbar.
Das ist die Botschaft, die Kinder im Malraum spüren.

Der Malraum wirkt – aber nur mit deiner Unterstützung. Hilf mit, dass wir auch in Zukunft Kindern diesen besonderen Raum ermöglichen können:

Pinsel, Papier, Farben – die Grundausstattung, um loszulegen.

Ein geschützter Freiraum für das, was in der Seele bewegt.

Professionelle Begleitung & Koordination, damit der Malraum weiter wirken
kann.
Kinder, die auf der Flucht sind, haben oft Erschütterndes erlebt. In der Notunterkunft fehlt ihnen ein Ort, der ihnen gehört. Der Malraum gibt ihnen genau das:

Die Wanderausstellung zeigt ausgewählte Kinderbilder aus dem Malraum. Die Werke spiegeln die Welt der Kinder wider – ihre Träume, Ängste, Hoffnungen und Erfahrungen. Sie laden ein zum Nachdenken und bieten einen berührenden Zugang zu den Lebenswelten geflüchteter Kinder.